Leitartikel auf der Samstag-Ausgabe vom 14.8.10, rechts oben... ich will keine Namen nennen!
Wie kann man in der heutigen schwierigen Zeit so einen leichtsinnigen, oberflächlichen Artikel verfassen? Diese "Aufschwung" und "Es-geht-wieder-nach-oben" und naive "Alles-ist-gut"-Seeligkeit ist nicht auszuhalten. Diese Panikentkopplung und das Glaubenmachen die "Finanzkrise sei vorbei" und "Deutschland wachse" läßt mir echte Gänsehaut entstehen und ehrlich gesagt in Panik verfallen.
Wenn Journalisten keinen Plan von der Materie haben und nur beobachten, dann sollten sie auch beobachten und nicht Teile unterschlagen, die dazu gehören. Fachleute, denen ich mehr traue als dem Journalisten des Artikels, haben hieb- und stichfeste Beweise, dass durch die eingesetzten Steuergelder, also mit der Beteiligung des Bürgern an der Misere, der Schaden, die Finanzkrise erst beginnt und sich ausweitet. Wir haben sie nicht im Griff, wir stehen am Anfang einer weltweiten Krise. Europas Staaten stehen zum Verkauf in der Börse und regen zum handeln und feilschen an. Das System, wie die Finanzkrise entstand, dieser "Blaseneffekt" (Schrottpapiere zu Höchstpreisen verkaufen) geht weiter. Keinerlei Systemänderung wurde angestellt und ist auch nicht in Sicht. (Warum wohl?) Was sich geändert hat ist, dass bei einem Schaden der Bürger haftet. Gesetze und Richtersprüche verkünden jetzt schon eine Nichthaftbarmachung einzelner Manager bei Geschäftsverfehlungen. Wieso auch, die Lobby sitzt neben Merkel und dem dummen August mit am Tisch.
Und sie schreiben munter, dass Deutschland auf den Vormarsch ist, noch vor anderen europäischen Ländern "und das sei verdient" usw. Solche Artikel der naiven romantisierenden Blumigkeit kann ein Regierungssprecher verkünden, und wenn er das tut, würden alle, wirklich alle, auch die Hausfrau hinterm Bügelbrett aufhorchen und mißtrauisch werden.
In Frankreich gibt es Meinungen von Fachleuten, die den heutigen Politikern einfach die Fähigkeit absprechen diese Krise in den Griff zu kriegen, überhaupt eine Krise in den Griff zu kriegen. Ich bin der pessimistischen Meinung, dass die Politik versagt hat. Mit Marrionetten der Wirtschaft, dem heutigen Politiker, gestalten wir an keinen sozialen humanistischen Staat, auch nicht an einem vereinten Europa, sondern an einer in arm und reich zerklüffteten und zerstrittenen Gesellschaft, der ich nicht angehören möchte.
Thomas Szymczak
Sonntag, 15. August 2010
Sonntag, 8. August 2010
UNVERRÜCKBAR
Unverrückbar
entzückt mich
bar jeder Verzweiflung
die Nebenräume
meines Inneren
in meines Lebens Spielraum
die weiten Felder
die Vorzimmer
meines Ichs
Mein Utopia
muß nicht immer zur Schlachtbank
wenn ich mal draußen spiele
In meinem Audruck, meiner Sprache
finde ich Halt
In freien Worten, nicht großen
ehrlich und offen quellen sie
so frei
wie ein Gedicht nur sein kann
verrückt es in mir
(c)Thomas Szymczak 4.8.2010
Unverrückbar
entzückt mich
bar jeder Verzweiflung
die Nebenräume
meines Inneren
in meines Lebens Spielraum
die weiten Felder
die Vorzimmer
meines Ichs
Mein Utopia
muß nicht immer zur Schlachtbank
wenn ich mal draußen spiele
In meinem Audruck, meiner Sprache
finde ich Halt
In freien Worten, nicht großen
ehrlich und offen quellen sie
so frei
wie ein Gedicht nur sein kann
verrückt es in mir
(c)Thomas Szymczak 4.8.2010
Mittwoch, 4. August 2010
Dienstag, 3. August 2010
WiLLKOMMEN AUF iLLUSTRi
EiSiG
Eisig
regt sich
Stille
und zwingt sich auf
schreitet in den Lärm
entlädt sich
die Wucht lässt Körper platzen
und legt sich
wie ein Mantel
über die Toten
diese Stille
haucht das letzte Leben aus
und erstarrt
sehen wir zurück
auf einen stummen Ort
der schreit
(c)Thomas Szymczak 27.07.2010
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