DiE KRÄHE
Wenn ich Dein Gekrächz vernehm
Zieht sich Bauch und Herz zusammen
Schließen Tränen meine Augen zu
Gewißheit: meine Sehnsucht bleibt
Da kann die Sonn erstrahlen, der Himmel blauen
Die Wiesen grünen, die Vögel erquicklich zwitschern
Deine Gegenwart läßt die Nacht einziehn
In voller Pracht bei Tageslicht erglühn
Dein Gesang den Tod einläutet
So herrlich, so fremd und doch vertraut
Will folgen Dir wenn Du mich rufst
Am offenen Fenster wartend hör Dir zu
Ein Blick - Deine Melodie gesungen -
Genügt, und lass mich fallen
Auf Deinen Schwingen getragen
Den Untergang mir selbst erzwungen
Thomas Szymczak